Willkommen

TREU KOLPING

„Der Mut wächst immer mit dem Herzen
und das Herz mit jeder guten Tat.“

(Adolph Kolping)

Herzlich Willkommen auf der offiziellen Homepage der Kolpingsfamilie Gescher.

Wir freuen uns, Dir hier alle Informationen über die Gremien der Kolpingsfamilie präsentieren zu können.
Du findest Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen, Kontaktdaten, das Jahresprogramm sowie interessante Downloads und Links.

KOLPING TREU

 


Adventsfeier der Kolpingsfamilie

Mit Geschichten, Annekdoten und Liedern gestaltete Präses Thomas Feldmann ein vorweihnachtliches Treffen der Kolpingsfamilie.
Recht zahlreich wurde dieses Angebot von den Kolpingsmitgliedern im Haus der Begegnung angenommen. Mit zum Gelingen trug Josef Brüning bei, der mit seinem Keybord den Nachmittag begleitete.

(Text und Fotos: fjs)


Kolping-Gedenktag

„Es ist keine Zeit zu feiern, zuzuschauen, gewähren zu lassen, bloß zu jammern und zu klagen, sondern Zeit zu handeln, Zeit zu wirken, und zwar für jeden ohne Unterschied, wie es ihm nach Maßgabe seiner Kräfte und Mittel nur Möglich ist!“ Mit diesen Worten des Gründers Adolph Kolping eröffnete Präses Thomas Feldmann den Kolpinggedenktag. Die Worte des vor 154 Jahren gestorbenen A.Kolping würden heute mehr denn je gelten, so der Präses. Dieses gelte insbesondere in der örtlichen Kolpingsfamilie. Nach der Feier einer Messe in der Pankratius-Kirche trafen sich die Kolpingsmitglieder recht zahlreich zu einem gemeinsamen Frühstück im Saal Grimmelt.
In der örtlichen Kolpingsfamilie ist eine Umbruchstimmung festzustellen. So stellten einige Vorstandsmitglieder aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen ihr Amt zur Verfügung. Feldmann forderte die Kolpingsbrüder und -schwestern auf, sich auf Neues einzustellen und enger zusammenzuwirken. Für den Vorstand sei es kein leichtes Jahr gewesen, doch stelle man sich den großen Herausforderungen. „Wir sind eine große, junge und eine lebendige Kolpingsfamilie“ betonte der Präses. In diesem Zusammenhang lobte er das enorme Engagement der Kolpingjugend die den Stand auf dem Weihnachtsmarkt ermöglichte. Ferner konnte er bereits jetzt auf etliche Veranstaltungen im kommenden Jahr verweisen. Spätestens im April des kommenden Jahres sollen auf einer Generalversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes die Weichen neu gestellt werden. „Dazu brauchen wir mutige Menschen“, sagte er. Als Kolpingverband will man sich einsetzen in Kirche, Gesellschaft und Politik. Insbesondere prangerte er Parteien an, die in menschenverachtenden Äußerungen versuchten Stimmung in der Bevölkerung zu machen.
Immer wieder engagieren sich Maria und Alfred Koller. Seit nunmehr vierzig Jahren organisierten sie immer wieder Seniorenfreizeiten innerhalb der Kolpingsfamilie Gescher. Dabei bereisten sie mit den Gruppen ganz Deutschland und auch das benachbarte Ausland. Diese Fahrten begeisterten die Mitreisenden immer wieder. Mit zunehmendem Alter kann das Ehepaar Koller diese Organisation nicht mehr übernehmen. Feldmann sprach den beiden den Dank der Kolpingsfamilie aus und überreichte unter dem Applaus der Teilnehmer ein Präsent.
Sodann konnte er zahlreiche Jubilare (teilweise in Abwesenheit) für ihre langjährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde auszeichnen:
40 Jahre Kolpingsmitglied sind: Georg und Norbert Mesken, Christian Wies, Hedwig Blesenkemper, Anni Schüttert, Maria Bieber, Herbert Sommerhage, Toni Höing, Christel Honrath, Rainer Gödde, und Franz-Josef Menker.
60 Jahre im Kolping sind: Wilfried Averesch, Georg Eing, Helmut Honvehlmann und Anton Richter.
Sogar 65 Jahre sind es Ludger Schöning und Alfred Koller.
Auf eine 70-jährige Mitgliedschaft kann Bernhard Klümper zurückblicken.

(Text und Fotos: fjs)


Tagesfahrt nach Emsbüren

Das Emsland war Ziel einer erlebnisreichen Tagesfahrt der örtlichen Kolpingsfamilie. Dazu trafen sich mehr als vierzig Interessierte um mit dem Bus gen Emsbüren zu fahren. Hier ist das europaweit größte Pflanzzentrum „Emsflower“ beheimatet. Die Gruppe wurde bereits von Gästeführer Heinz Lübbers erwartet, der die Besucher aus der Glockenstadt durch das riesige Gelände begleitete und interessante Informationen gab. Dabei bot der Erlebnispark von Emsflower interessante Einblicke hinter den Kulissen von Europa’s größter Beetpflanzengärtnerei. Die Produktionsbesichtigung vermittelte einen Einblick in die derzeitige Produktion von Topf- und Beetpflanzen. Stecklingsroboter und Pflanzmaschinen waren in Aktion zu sehen.   Über 500 Millionen Pflanzen verlassen jedes Jahr die Emsbürener Gewächshäuser! Bei der Besichtigung brachten die automatisierten Produktionsabläufe die Besucher zur Begeisterung. Wie von Geisterhand gesteuert, kurvten Fahrzeuge durch die Werkshallen. Nur eine solche Automation mache  eine solche Menge an produzierten Pflanzen erst möglich und sei wegweisend in der Branche, so Lübbers.
Anschließend ging es durch den anliegenden Tropengarten. Im Schmetterlingsgarten waren hunderte freifliegende Schmetterlinge zu entdecken, die beliebte Fotomotive waren.
Nach dem Mittagessen ging es zu Enkings Mühle die im Jahre 1802 an Stelle eines baufällig gewordenen Vorgängerbaus, einer hölzernen Bockwindmühle, errichtet wurde. Sie befindet sich seit dem Beginn des letzten Jahrhunderts in Familienbesitz. Seit dieser Zeit wird sie für die Emsbürener Schwarzbrotbäckerei genutzt.
Zwar wurden bei einem Sturm Ende der zwanziger Jahre die Flügel und die äußere Galerie so schwer beschädigt, dass sie abgetragen werden mussten, doch wurde das Mahlwerk elektrifiziert.
Noch heute wird der Roggen in der Mühle gereinigt und geschrotet. Im Innern ist alles so erhalten geblieben, wie es in den letzten zwei Jahrhunderten angelegt worden ist: Hölzerne Stiegen und Leitern, die die fünf Böden miteinander verbinden, ein Mahlstein, verschiedene Einrichtungen wie Waagen, Flaschenzüge für die Mehlsäcke und anderes Zubehör. Mühlenbesitzer Günter Enking, der auch Bäckermeister ist, ließ bei der Besichtigung der Mühle als auch seiner  Schwarzbrotbäckerei keine Frage unbeantwortet. Natürlich durfte eine Kostprobe seines Schwarzbrotes nicht fehlen.
In der gemütlichen Mühlenstube bot Enking eine weitere Spezialität seines Könnens: die Pumpernickel-Torte, die sich die Besucher bei einer Tasse Kaffee schmecken ließen.
Mit vielen Eindrücken, neuen Erkenntnissen und Informationen fuhr man am Abend zurück. Einig war man sich, dass dieses eine erlebnisreiche Fahrt der Kolpingsfamilie war. Schon jetzt darf man auf die nächste Tagesfahrt des Kolpings gespannt sein.

(Text und Fotos: fjs)