Aktuelles

Fahrt in den Movie Park 2022

Movie Park 2022

Anfang August machten sich über 45 Teilnehmende gemeinsam mit der Kolpingjugend Gescher auf den Weg Richtung Bottrop Kirchhellen in den Movie Park Germany. Bei sehr warmen Wetter konnten sich alle Teilnehmenden an vielen Attraktionen erfreuen. Im Freizeitpark wurden die unterschiedlichsten Achterbahnen getestet und diverse Shows sorgten für gute Unterhaltung. Besonderes hoch im Kurs waren an diesem Tag die Wasserbahnen, die für die nötige Abkühlung bei der Hitze sorgten.


Sternlauf 2022

Die Bedingungen hätten nicht besser sein können. Bei idealem Laufwetter startete der elfte Münsterland-Sternlauf zugunsten der Kinderkrebshilfe. Auf dem Weg nach Münster tangierte der Lauf hierbei auch die Glockengießerstadt. In fünf Städten starteten die Läufer gleichzeitig um „laufend etwas Gutes“ zu tun. Sie alle hatten das gleiche Ziel: nicht nur den Campus am Uniklinikum in Münster zu erreichen, sondern vielmehr den Verein „Läuferherz e.V.“ und somit die Kinderkrebshilfe am UKM zu unterstützen. „Die Beteiligung war wieder einmal enorm“, freut sich Staffelführer Richard Gevers, der für die Strecke West verantwortlich zeichnete. Rund 80 Läuferinnen und Läufer waren beim Start in Stadtlohn dabei, erzählt er. Mit dabei abermals einige Ultra-Läufer, die die gesamte Strecke von Stadtlohn bis Münster, das sind gut 70 Kilometer, bewältigten. Erstes Etappenziel war die Glockenstadt. Hier wurden sie nicht nur von der Bürgermeisterin Anne Kortüm erwartet. Zahlreiche Gescheraner feuerten die Läufer mit Klatschen und Zurufen an. „So etwas erleben wir auf der Strecke nach Münster nur selten“, weiß auch Stefan Tenbrink, der sich immer wieder an dem Lauf beteiligt. Anne Kortüm bedankte sich bei den TeilnehmerInnen für ihr Engagement. Für die Kinderkrebshilfe könne man nicht genug tun, meinte sie. Ihr Dank erstreckte sich aber auch auf die Mitglieder der Kolpingsfamilie Gescher, die sich seit Beginn des Sternlaufes für die Verpflegung der Läufer verantwortlich zeichnen. Dabei kann auch die Kolpingsfamilie auf Sponsoren zurückgreifen. So stellte der örtliche EDEKA-Lebensmittelhändler immer wieder kleine Energiepakete zur Verfügung, die von den Läufern gerne angenommen werden. Auch für das bereitgestellte Wasser und Obst konnten private Sponsoren gefunden werden. Dabei sollte es in der Glockenstadt aber nicht bleiben: die Spendendose von „Läuferherz e.V.“ kursierte auch bei den angelockten „Nicht-Läufern“. Diese klapperte nicht, denn statt Münzen wanderten nicht unerhebliche Geldscheine in die kursierende Spendendose. Am Ende waren es rund 1.500,- Euro, die nur an Spenden „am Wegesrand“ zusammenkamen. „Das ist eine enorme Wertschätzung“, meint Manni Blesenkemper vom Kolping. „Wir sind einfach überwältigt mit wie viel Herzblut ihr Gescheraner dabei seid“, sagt Gevers und bedankte sich nicht nur bei den Mitgliedern der Kolpingsfamilie. „Ohne euer Zutun wären wir aufgeschmissen“ lobt er. Der Stopp in Geschers City dauerte nur kurz bevor zum Aufbruch angepfiffen wurde. Einige Läuferinnen und Läufer aus Gescher schlossen sich dem Trupp an und bereicherten so den Lauf. Für den Gescheraner Werner Döker zählt nicht nur der Sport und die Kinderkrebshilfe sondern die große Läufergemeinschaft, in der er sich wohl fühlt. Nächster Zwischenstopp war an der St. Antonius-Kapelle in Tungerloh. Auch hier wurden die Läufer durch die Kolpingsfamilie versorgt. Der Münsterland-Sternlauf ist ein mittlerweile anerkannter Etappenlauf und ein alljährliches Event im Münsterland. Im vergangenen Jahr konnte der ausrichtende Verein „Läuferherz e.V.“ die Kinderkrebshilfe am UKM mit mehr als 30.000,- Euro unterstützen. Manni Blesenkemper (Kolping): „Blickt man in die Gesichter der dankbaren Läufer, macht es Spaß, den Lauf zu unterstützen und das ist für uns selbstverständlich.“

(Text: fjs | Fotos: Eric Pelz, Richard Gevers)


Fietzendag in Neede 2022

Den meisten Gescheranern ist die Landwirtschaft bekannt, doch gewannen Teilnehmer der Fietzentour völlig neue Einsichten. Rund vierzig Gescheraner machten sich auf Einladung der Kolpingsfamilie auf den Weg ins niederländische Neede. Alljährlich wird in dem dortigen Marmeladendorf, wie Neede auch genannt wird, die beliebte Fietzentour ausgerichtet. Seit vielen Jahren wird die Kolpingsfamilie Gescher dabei von Kolpingbruder Jan Emmaus begleitet. Zuvor waren die Teilnehmer aus Gescher mit ihren eigenen Fahrrädern „im Gepäck“ angereist. In drei Gruppen ging es sodann auf Entdeckungstour. Auf der gut 40 Kilometer langen Radtour hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Bauernhöfe und Lohnbetriebe kennenzulernen. „Das war total spannend!“, hieß es. Beeindruckend, wie sich die dortigen Höfe öffnen, um ihre Arbeit zu präsentieren. Überrascht war man, mit wieviel Liebe die Fietzentour ausgesucht worden war. Wirtschaftswege und „Fietzenpads“ waren die Hauptverkehrswege der Tour. Neben der Besichtigung der Höfe hatte man die Gelegenheit, sich bei „Koffie met Gebak“ oder beim „Pannekoekenstop“ zu stärken und zu erholen. Nicht umsonst waren bei der diesjährigen Fietzentour zahlreiche Wiederholungstäter dabei. „Die Tour steht als einer der ersten Termine im Kalender“, meint Helmut Heisterkamp und so kann er sich bereits jetzt den 28. Juli 2023 merken, wenn Kolping abermals zur Fietzentour nach Holland einlädt.

(Text: fjs | Fotos: Manfred Blesenkemper)


Treffen der Kolping-Senioren
am 1. Dienstag im Monat

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Nach langer coronabedingter Zwangspause durften sich jetzt wieder die Kolping-Senioren treffen – und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht, wie Werner Terwey berichtet. Es gab viel zu erzählen und so vergingen die gemeinsamen Stunden beim Klönen oder Kartenspiel wie im Fluge. Die Senioren treffen sich regelmäßig am 1. Dienstag eines Monats im Haus der Begnung nach der Gemeinschaftsmesse in der Pfarrkirche St. Pankratius. „Jeder ist willkommen und wir freuen uns über jeden Neuling“, so Terwey.

(Text und Foto: fjs)


Hinweis auf die Fahrradtouren
alle 14 Tage mittwochs

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Zu ihrer ersten Ausfahrt in diesem Jahr trafen sich rund zwanzig Kolpingsmitglieder. Mit dem Fahrrad ging es bei schönstem Wetter über Wirtschaftswege und Pättkes durch die erwachende Natur. „In den vergangenen Jahren ist uns der Start stets verregnet“, erinnert sich Bernhard Terwei. Um so größer die Freude über diesen gelungenen Start. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen auf dem Hof Schulze Scholle ging es schließlich zurück in die Glockenstadt. Die Kolpingsfamilie lädt alle 14 Tage mittwochs zu einer Pättkesfahrt ein. Hierzu sind auch Nichtmitlieder eingeladen.

(Text und Foto: fjs)


Jubilar-Ehrungen
der letzten zwei Jahre

Auf je 65 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie Gescher können Bernhard Twents und Werner Blesenkemper zurückblicken. Neben weiteren Jubilaren wurden sie jetzt in einer Feierstunde geehrt. „Leider kam unsere Vereinsarbeit für längere Zeit, bedingt durch die Corona-Pandemie, in vielen Bereichen zum Erliegen“, bedauert Willi Hintemann. In der Suche nach einem geeigneten Rahmen, Anerkennung und Glückwünsche auszusprechen lud man jetzt die Jubilare der letzten zwei Jahre zu einem geselligen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ein. Die Resonanz bei den Kolpingsbrüdern und -schwestern war enorm. Üblicherweise werden diese Ehrungen am Kolpingedenktag vorgenommen. Präses Thomas Feldmann oblag es gemeinsam mit Dieter Horstick den langjährigen Mitgliedern Urkunden zu überreichen. Unter dem Applaus der Gäste konnte Feldmann Werner Blesenkemper sowie Bernhard Twents zu einer 65-jährigen Mitgliedschaft im Kolpingwerk gratulieren. 60 Jahre Kolpingsbruder ist Paul Essling. Auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft blicken Martin Emunds und Hermann Dietz zurück. Auf eine 40-jährige Treue zu Kolping blicken Gertrud Benning, Thea Dickmann, Helmut Heisterkamp, Hannelore Hintemann und Maria Volmer zurück. Weitere langjährige Mitglieder wurden in Abwesenheit geehrt, konnten sie doch aus verschiedensten Gründen an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Wie in allen, und insbesondere kirchlichen Vereinen und Verbänden, ist eine Mitgliedschaft derzeit nicht mehr „in“, so Präses Feldmann. Dennoch zähle die Kolpingsfamilie in Gescher noch zu den mitgliederstärksten Verbänden. „Es fehlen junge Menschen, die nicht nur im Kolping frische Ideen verwirklichen“, meinte er. Insbesondere Menschen, die auch eine Führungsrolle übernehmen, fehlten um die Kolpingsfamilie auch im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts in ruhige Fahrwasser zu leiten. Da junge Menschen oftmals in Beruf und Familie eingespannt sind, sprach Feldmann rüstige Rentner an, diese Aufgaben zu übernehmen. „Wir sollten uns nicht fragen, was kann die Kolpingsfamilie für mich tun, sondern was kann ich für die Kolpingsfamilie tun?“, meinte er in Anlehnung an ein Zitat von US-Präsident John F. Kennedy. Für Kurzweil sorgten August Ebbing und Toni Thonemann von der Kolpingsfamilie Borken. Mit ihrem Programm „von 0 – 18“ wussten sie das Publikum zu unterhalten. Während Toni Tohnemann Gedichte von Heinz Erhard bis Tolstoi vortrug, untermalte August Ebbing die Gäste mit dem Keybord. Dabei kamen die aus dem Leben gegriffenen Texte vom Baby, dem Pubertierenden, dem Teenager bis hin zum jungen Erwachsenen beim Publikum gut.

(Text und Fotos: fjs)