Aktuelles

Treffen der Kolping-Senioren
am 1. Dienstag im Monat

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Nach langer coronabedingter Zwangspause durften sich jetzt wieder die Kolping-Senioren treffen – und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht, wie Werner Terwey berichtet. Es gab viel zu erzählen und so vergingen die gemeinsamen Stunden beim Klönen oder Kartenspiel wie im Fluge. Die Senioren treffen sich regelmäßig am 1. Dienstag eines Monats im Haus der Begnung nach der Gemeinschaftsmesse in der Pfarrkirche St. Pankratius. „Jeder ist willkommen und wir freuen uns über jeden Neuling“, so Terwey.

(Text und Foto: fjs)


Hinweis auf die Fahrradtouren
alle 14 Tage mittwochs

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Zu ihrer ersten Ausfahrt in diesem Jahr trafen sich rund zwanzig Kolpingsmitglieder. Mit dem Fahrrad ging es bei schönstem Wetter über Wirtschaftswege und Pättkes durch die erwachende Natur. „In den vergangenen Jahren ist uns der Start stets verregnet“, erinnert sich Bernhard Terwei. Um so größer die Freude über diesen gelungenen Start. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen auf dem Hof Schulze Scholle ging es schließlich zurück in die Glockenstadt. Die Kolpingsfamilie lädt alle 14 Tage mittwochs zu einer Pättkesfahrt ein. Hierzu sind auch Nichtmitlieder eingeladen.

(Text und Foto: fjs)


Jubilar-Ehrungen
der letzten zwei Jahre

Auf je 65 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie Gescher können Bernhard Twents und Werner Blesenkemper zurückblicken. Neben weiteren Jubilaren wurden sie jetzt in einer Feierstunde geehrt. „Leider kam unsere Vereinsarbeit für längere Zeit, bedingt durch die Corona-Pandemie, in vielen Bereichen zum Erliegen“, bedauert Willi Hintemann. In der Suche nach einem geeigneten Rahmen, Anerkennung und Glückwünsche auszusprechen lud man jetzt die Jubilare der letzten zwei Jahre zu einem geselligen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ein. Die Resonanz bei den Kolpingsbrüdern und -schwestern war enorm. Üblicherweise werden diese Ehrungen am Kolpingedenktag vorgenommen. Präses Thomas Feldmann oblag es gemeinsam mit Dieter Horstick den langjährigen Mitgliedern Urkunden zu überreichen. Unter dem Applaus der Gäste konnte Feldmann Werner Blesenkemper sowie Bernhard Twents zu einer 65-jährigen Mitgliedschaft im Kolpingwerk gratulieren. 60 Jahre Kolpingsbruder ist Paul Essling. Auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft blicken Martin Emunds und Hermann Dietz zurück. Auf eine 40-jährige Treue zu Kolping blicken Gertrud Benning, Thea Dickmann, Helmut Heisterkamp, Hannelore Hintemann und Maria Volmer zurück. Weitere langjährige Mitglieder wurden in Abwesenheit geehrt, konnten sie doch aus verschiedensten Gründen an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Wie in allen, und insbesondere kirchlichen Vereinen und Verbänden, ist eine Mitgliedschaft derzeit nicht mehr „in“, so Präses Feldmann. Dennoch zähle die Kolpingsfamilie in Gescher noch zu den mitgliederstärksten Verbänden. „Es fehlen junge Menschen, die nicht nur im Kolping frische Ideen verwirklichen“, meinte er. Insbesondere Menschen, die auch eine Führungsrolle übernehmen, fehlten um die Kolpingsfamilie auch im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts in ruhige Fahrwasser zu leiten. Da junge Menschen oftmals in Beruf und Familie eingespannt sind, sprach Feldmann rüstige Rentner an, diese Aufgaben zu übernehmen. „Wir sollten uns nicht fragen, was kann die Kolpingsfamilie für mich tun, sondern was kann ich für die Kolpingsfamilie tun?“, meinte er in Anlehnung an ein Zitat von US-Präsident John F. Kennedy. Für Kurzweil sorgten August Ebbing und Toni Thonemann von der Kolpingsfamilie Borken. Mit ihrem Programm „von 0 – 18“ wussten sie das Publikum zu unterhalten. Während Toni Tohnemann Gedichte von Heinz Erhard bis Tolstoi vortrug, untermalte August Ebbing die Gäste mit dem Keybord. Dabei kamen die aus dem Leben gegriffenen Texte vom Baby, dem Pubertierenden, dem Teenager bis hin zum jungen Erwachsenen beim Publikum gut.

(Text und Fotos: fjs)


Maiandacht 2022

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Zu Ehren der Muttergottes trafen sich im sogenannten Marienmonat Kolpingsmitglieder in der Waldkirche. Präses Thomas Feldmann hatte zu dieser Maiandacht entsprechende Lieder und Texte vorbereitet. Die Maiandacht in der Waldkirche in Büren gehört zu den Traditionsveranstaltungen der Kolpingsfamilie. Hierzu hatten sich zahlreiche Mitglieder mit dem Fahrrad auf den Weg zu dem beliebten Treffpunkt in Büren gemacht.

(Text und Foto: fjs)


Fahrt nach Bad Zwischenahn

Einen erlebnisreichen Tag erfuhren Mitglieder der Kolpingsfahrt bei einer Tagesfahrt ins niedersächsische Ammerland. Mit einer 75 Personen zählenden Reisegruppe ging es bei schönstem Wetter gen Norden. Ziel der Fahrt war das rund 250 Kilometer entfernte Bad Zwischenahn. Passend zur Hauptblütezeit des Rhododendron wurde das Ammerland durchquert. Bekanntlich ist das Ammerland rund um Westerstede mit seinen zahlreichen Baumschulen das europäische Zentrum der Rhododendron-Zucht. Unvorhersehbare Umstände brachten den Zeitplan etwas durcheinander. So musste die geplante Fahrt durch die blühenden Rhododendron-Chausseen leider entfallen. Zum Mittagessen wurde die Reisegruppe in einem urigen Restaurant erwartet. Nach dieser Stärkung stand die Besichtigung des Ammerländer Museumsdorfes auf dem Programm. Hier erfuhren die Mitreisenden nicht nur viel über das Leben der Vorfahren sondern ihnen wurde auch manches Sprichwort oder Redensart gedeutet. Eine Schifffahrt auf dem Zwischenahner Meer mit Kaffee und Kuchen bildete den Abschluss des Programms. Das Zwischenahner Meer ist das drittgrößte Binnengewässer Niedersachsens, erfuhren dabei die Gescheraner. Es blieb noch genügend Zeit, um sich im derzeit blühenden Kurpark aufzuhalten und sich an den Blumen zu erfreuen oder aber auch das Kurstädtchen auf eigene Faust zu erkunden. Wohlbehalten und um einiges an Wissen reicher erreichte man am Abend wohlbehalten die Heimat. Nach der Pandemie war dieses die erste von der Kolpingsfamilie angebotene Tagesfahrt. Um so größer war das Interesse daran. „Diesen erlebnisreichen Tag werden wir wohl nicht vergessen“, resümierte Maria Schulten und sprach damit wohl vielen aus der Seele. Für eine Tagesfahrt im kommenden Jahr laufen bereits die ersten Vorbereitungen. Sollte es Corona erlauben wird im Advent ein Weihnachtsmarktbesuch vom Kolping angeboten.

(Text und Fotos: fjs)


Rückblick auf die
Osterkerzenaktion 2022

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Mit einem besonderen Angebot wartete die Kolpingjugend am Palmsonntag auf. Nach den Gottesdiensten in der Pfarrkirche bot sie selbstgestaltete und gebastelte Osterkerzen den Gottesdienstbesuchern zum Kauf an. Hierzu hatte sie einen kleinen Verkaufsstand im Foyer der Kirche aufgebaut. 200 Kerzen hatten die Jugendlichen hierzu künstlerisch gestaltet und jede war ein Unikat, wie die jungen Kolpingsmitglieder betonten. Zuvor waren die Kerzen von Pfarrer Wenning in einer kurzen Andacht gesegnet worden. Die Osterkerze mit ihrem Licht erinnert an die Auferstehung Christi. In den Familien wird es sicherlich genügend Anlässe geben, diese besondere Kerze zu entzünden.

(Text und Foto: fjs)


Erfolgreiche Altkleidersammlung
am 19. März 2022

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Nils Hisker, Luka-Marie Koller, Noah Barenbrügge, Louis Lammering und Eric Pelz (auf dem LKW), Jonas Koller, Niklas Ramrath und Bernd Windeck. Gleichzeitig wurden zahlreiche ausgediente Handys entgegengenommen wie Luka-Marie und Jonas Koller zeigen.

„Mit einem solchen Sammelergebnis haben wir nicht gerechnet“, freut sich Jonas Koller von der Kolpingsfamilie über rund acht Tonnen Altkleider. Im Minutentakt kamen Autos vorgefahren, um die Spenden abzuliefern. Die Kolpingjugend hatte ihre Mitglieder mobilisiert und als Helfer gewinnen können. „Mit rund zehn Personen waren wir gut vertreten“, meinte Organisator Jonas Koller. Trotz des kalten Windes kamen die Helfer schon recht bald ans Schwitzen. Massenweise mussten Kartons und Säcke mit den Kleiderspenden ausgeladen und schließlich in dem großen LKW verpackt werden. Bereits eine Stunde vor dem eigentlichen Sammelende war die Ladefläche bis unters Dach prall gefüllt. Aufgrund der vorhergehenden Sammlungen zugunsten der Flutopfer und der Ukraine-Hilfe hatten die Kolpingsmitglieder mit einer solchen Resonanz nicht gerechnet. „Die Spenden, die jetzt nicht verladen werden konnten, wurden nach Velen gebracht, wo es auf dem dortigen LKW noch freie Kapazitäten gab“, erklärt Bernd Windeck. Doch nicht nur Altkleider wurden bei dieser Sammelaktion zum Huesker-Parkplatz gebracht. Gleichzeitig wurden ausgediente Handys entgegengenommen. In einem kolpingnahen Fachunternehmen in Köln werden die Geräte auf Brauchbarkeit überprüft, sämtliche Daten endgültig gelöscht und ggf. dem Recycling zugeführt, weiß Elektroniker Eric Pelz. Handys enthalten wertvolle Edelmetalle und seltene Erden, die so wiederverwertet werden können. Dank spricht die Kolpingsfamilie den vielen Gescheraner Spendern aus. Dieser Dank gilt aber auch den Unternehmern, die ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt hatten.

(Text und Foto: fjs)


Aktuelles aus dem Kolpingvorstand

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Mit den jetzt beginnenden Lockerungen der Coronaregeln setzt die Kolpingsfamilie Gescher auf neue Aktivitäten. Das wurde auf der jüngsten Vorstandssitzung bekannt. Bereits am kommenden Sonntag lädt die Kolpingjugend alle Interessenten ein, eine eigene Osterkerze zu gestalten. Von 10 bis 16.30 Uhr findet dieses offene Basteln im Haus der Begegnung statt. Ausfallen dagegen wird der beliebte Rad- und Wandertag, der traditionell am letzten Sonntag im April stattfindet. Zu kurzfristig kamen die Lockerungen, um den Tag zu organisieren; hinzu kommen personelle Engpässe. Man hofft, dass man im nächsten Jahr dieses Familien-Event wieder anbieten kann. Ausgebucht ist inzwischen die von Kolping angebotene Tagesfahrt nach Bad Zwischenahn. Coronabedingt konnten in den letzten zwei Jahren keine Jubilarehrungen vorgenommen werden. Diese wird am 8. Juni 2022 nachgeholt. Dazu werden die Jubilare persönlich in den Saal Kösters-Tenbrock eingeladen. Nach einer ausgedehnten Kaffeetafel wird Präses Thomas Feldmann die Ehrungen, verbunden mit der Überreichung einer Urkunde, vornehmen. Mittlerweile sind auch die Treffen der drei bestehenden Familienkreise wieder angelaufen. Hier treffen sich junge Familien, um gemeinsam zu klönen, spezielle Themen aus Kirche und Gesellschaft zu diskutieren oder aber auch gemeinsam mit den Familien einen Tag bei Spiel und Unterhaltung zu verbringen. Als nächstes Event steht das Sommerfest am Fronleichnamstag an. Hier versucht die Kolpingsfamilie neue Wege zu gehen und hofft auf eine breite Unterstützung durch die bestehenden Familienkreise. „Gerade die jungen Familien wissen, wie, besonders die Kids, ein solches Fest begehen wollen“, heißt es. Leider muss die Kolpingjugend die Fahrt zu den Karl-May-Festspielen in Elspe bis auf Weiteres ausfallen lassen. Um auch in Zukunft eine gesellschaftliche Arbeit im Sinne des Gründers Adolph Kolping leisten zu können, ist der Vorstand auf eine breite Unterstützung durch die Mitglieder angewiesen. Wer sich angesprochen fühlt sich in welcher Art auch immer zu engagieren oder Vorschläge zur örtlichen Kolpingarbeit zu machen, ist dazu herzlich eingeladen. Anregungen und/oder Mithelfer melden sich bei Willi Hintemann, Tel. 02542 5654.
(Text und Foto: fjs)