Aktuelles

Verkauf von Körnerkissen

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Schon seit ein paar Wochen sind die Kolpingfrauen damit beschäftigt, die beliebten „Körnerkissen“ herzustellen. Liebevoll werden sie in mehreren Arbeitsschritten gefüllt und genäht. Diese Körnerkissen bieten mit ihren Vorzügen eine beste Alternative zu der bekannten und handelsüblichen Wärmeflasche. So wärmt das Körnerkissen nicht nur jetzt in der kalten Jahreszeit! Diese alternativen Wärmequellen, sind bei Beachtung der Anleitung vielversprechend einsetzbar bei Rückenschmerzen und anderen Wehwehchen und die dabei deutlich wohltuend Linderung verschaffen. Jetzt sind sie wieder vorrätig und auch käuflich zu erwerben. Der Erlös kommt, wie in den Vorjahren sozialen Projekten zugute, wie Maria Bieber von den Kolpingfrauen mitteilt. Wie in den Vorjahren sind „Oma`s Körnerkissen“ in verschiedenen Größen, Formen und Designs in unermüdlicher Arbeit erstellt worden. Die Kolpingsfamilie wird in diesem Jahr nicht wie gewohnt mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten sein. Es mussten neue Absatzwege gefunden werden. So stellten sich die Mitarbeiterinnen vom Sozial-Kaufhaus N° 10 am  Kirchplatz sowie der Naturhandel BiBo an der Bahnhofstraße spontan bereit, den Verkauf zu übernehmen. Sie sind ab sofort bei der Organisatorin Maria Bieber, Tel. 02542 4279 zu bekommen.

(Text und Foto: fjs)


Tag der Treue 2022

„Mut tut gut“, brachte es Pfarrer Heinrich Hagedorn in seiner Predigt zum „Tag der Treue“ der Kolpingsfamilien im Kreisverband Borken auf den Punkt und zitierte hiermit den Gründer des weltumspannenden Kolpingwerkes. Hierzu trafen sich rund 100 Kolpingschwestern und –brüder aus dem gesamten Kreis Borken. Mit dabei auch eine Gruppe aus der Glockenstadt. Die Kolpingsfamilie Ahaus-Wessum war Gastgeber für die Kolpingsfamilien des Kreisverbandes Borken zum diesjährigen „Tag  der Treue“. Kolpingmitglieder der Generation 55+ aus dem Kreisverband trafen sich hierzu in Wessum. Orange-schwarz, die Farben des Kolpings dominierten beim Gottesdienst, der von Pfarrer Hagedorn in  der Pfarrkirche St. Martinus gefeiert wurde. Bannerabordnungen der einzelnen Vereine zierten den  Altarraum. In seiner Predigt ging der Pfarrer auf die Situation des vor mehr als 150 Jahren gestorbenen Gründers Adolph Kolping ein. Mit seinen Erkenntnissen sei Adolph Kolping auch – oder gerade so aktuell wie kaum zuvor. So habe der Gesellenvater Kolping, wie der Schuster und spätere Priester die Nöte der Wandergesellen erkannt und Ungerechtigkeiten aufgedeckt. Der von ihm gegründete Gesellenverein habe Halt und Treue gegeben. Dieses sei heute mehr denn je gültig. Er mahnte einen respektvollen Umgang der Mitmenschen an. „Mut tut auch hier gut“, sagte er und zitierte hier den Gesellenvater. Ausrichter des Seniorentages war die Kolpingsfamilie Wessum. Hierzu hatte sich das Organisationsteam um Doris Büning einiges einfallen lassen. Neben dem obligatorischen Kaffeetrinken im Dorfgemeinschaftshaus war ein buntes Programm auf die Beine gestellt worden. Dabei sorgte Ulla Almering mit ihrem Akkordeon für die musikalische Unterhaltung. Bei den bekannten Liedern stimmten die Gäste spontan mit ein. Arg strapaziert wurden die Lachmuskeln beim Auftritt von Martina Gorden, alias Hildegard Brömmelstrote, einer Komödiantin aus dem nahen Ruhrgebiet. Sie wusste sich selbst, aber auch die Gäste „auf die Schippe zu nehmen“, wurden doch gerade diese spontan mit einbezogen. „Ich habe schon lange nicht mehr so lachen können wie heute,“ gestand ein Senior und damit sprach er wahrscheinlich nicht nur für sich. Die enorme Beteiligung zeige, so Frau Büning, dass ein solches Angebot des Kreisverbandes gern angenommen werde und seine Berechtigung habe. Die nächste Veranstaltung des Kolping-Kreisverbandes ist am 25.09.2022. Dann sind die Kolpingsmitglieder zur Wallfahrt in den Marienwallfahrtsort Eggerode eingeladen.

(Text und Fotos: fjs)


Movie Park 2022

Movie Park 2022

Anfang August machten sich über 45 Teilnehmende gemeinsam mit der Kolpingjugend Gescher auf den Weg Richtung Bottrop Kirchhellen in den Movie Park Germany. Bei sehr warmen Wetter konnten sich alle Teilnehmenden an vielen Attraktionen erfreuen. Im Freizeitpark wurden die unterschiedlichsten Achterbahnen getestet und diverse Shows sorgten für gute Unterhaltung. Besonderes hoch im Kurs waren an diesem Tag die Wasserbahnen, die für die nötige Abkühlung bei der Hitze sorgten.


Sternlauf 2022

Die Bedingungen hätten nicht besser sein können. Bei idealem Laufwetter startete der elfte Münsterland-Sternlauf zugunsten der Kinderkrebshilfe. Auf dem Weg nach Münster tangierte der Lauf hierbei auch die Glockengießerstadt. In fünf Städten starteten die Läufer gleichzeitig um „laufend etwas Gutes“ zu tun. Sie alle hatten das gleiche Ziel: nicht nur den Campus am Uniklinikum in Münster zu erreichen, sondern vielmehr den Verein „Läuferherz e.V.“ und somit die Kinderkrebshilfe am UKM zu unterstützen. „Die Beteiligung war wieder einmal enorm“, freut sich Staffelführer Richard Gevers, der für die Strecke West verantwortlich zeichnete. Rund 80 Läuferinnen und Läufer waren beim Start in Stadtlohn dabei, erzählt er. Mit dabei abermals einige Ultra-Läufer, die die gesamte Strecke von Stadtlohn bis Münster, das sind gut 70 Kilometer, bewältigten. Erstes Etappenziel war die Glockenstadt. Hier wurden sie nicht nur von der Bürgermeisterin Anne Kortüm erwartet. Zahlreiche Gescheraner feuerten die Läufer mit Klatschen und Zurufen an. „So etwas erleben wir auf der Strecke nach Münster nur selten“, weiß auch Stefan Tenbrink, der sich immer wieder an dem Lauf beteiligt. Anne Kortüm bedankte sich bei den TeilnehmerInnen für ihr Engagement. Für die Kinderkrebshilfe könne man nicht genug tun, meinte sie. Ihr Dank erstreckte sich aber auch auf die Mitglieder der Kolpingsfamilie Gescher, die sich seit Beginn des Sternlaufes für die Verpflegung der Läufer verantwortlich zeichnen. Dabei kann auch die Kolpingsfamilie auf Sponsoren zurückgreifen. So stellte der örtliche EDEKA-Lebensmittelhändler immer wieder kleine Energiepakete zur Verfügung, die von den Läufern gerne angenommen werden. Auch für das bereitgestellte Wasser und Obst konnten private Sponsoren gefunden werden. Dabei sollte es in der Glockenstadt aber nicht bleiben: die Spendendose von „Läuferherz e.V.“ kursierte auch bei den angelockten „Nicht-Läufern“. Diese klapperte nicht, denn statt Münzen wanderten nicht unerhebliche Geldscheine in die kursierende Spendendose. Am Ende waren es rund 1.500,- Euro, die nur an Spenden „am Wegesrand“ zusammenkamen. „Das ist eine enorme Wertschätzung“, meint Manni Blesenkemper vom Kolping. „Wir sind einfach überwältigt mit wie viel Herzblut ihr Gescheraner dabei seid“, sagt Gevers und bedankte sich nicht nur bei den Mitgliedern der Kolpingsfamilie. „Ohne euer Zutun wären wir aufgeschmissen“ lobt er. Der Stopp in Geschers City dauerte nur kurz bevor zum Aufbruch angepfiffen wurde. Einige Läuferinnen und Läufer aus Gescher schlossen sich dem Trupp an und bereicherten so den Lauf. Für den Gescheraner Werner Döker zählt nicht nur der Sport und die Kinderkrebshilfe sondern die große Läufergemeinschaft, in der er sich wohl fühlt. Nächster Zwischenstopp war an der St. Antonius-Kapelle in Tungerloh. Auch hier wurden die Läufer durch die Kolpingsfamilie versorgt. Der Münsterland-Sternlauf ist ein mittlerweile anerkannter Etappenlauf und ein alljährliches Event im Münsterland. Im vergangenen Jahr konnte der ausrichtende Verein „Läuferherz e.V.“ die Kinderkrebshilfe am UKM mit mehr als 30.000,- Euro unterstützen. Manni Blesenkemper (Kolping): „Blickt man in die Gesichter der dankbaren Läufer, macht es Spaß, den Lauf zu unterstützen und das ist für uns selbstverständlich.“

(Text: fjs | Fotos: Eric Pelz, Richard Gevers)


Fietzendag in Neede 2022

Den meisten Gescheranern ist die Landwirtschaft bekannt, doch gewannen Teilnehmer der Fietzentour völlig neue Einsichten. Rund vierzig Gescheraner machten sich auf Einladung der Kolpingsfamilie auf den Weg ins niederländische Neede. Alljährlich wird in dem dortigen Marmeladendorf, wie Neede auch genannt wird, die beliebte Fietzentour ausgerichtet. Seit vielen Jahren wird die Kolpingsfamilie Gescher dabei von Kolpingbruder Jan Emmaus begleitet. Zuvor waren die Teilnehmer aus Gescher mit ihren eigenen Fahrrädern „im Gepäck“ angereist. In drei Gruppen ging es sodann auf Entdeckungstour. Auf der gut 40 Kilometer langen Radtour hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Bauernhöfe und Lohnbetriebe kennenzulernen. „Das war total spannend!“, hieß es. Beeindruckend, wie sich die dortigen Höfe öffnen, um ihre Arbeit zu präsentieren. Überrascht war man, mit wieviel Liebe die Fietzentour ausgesucht worden war. Wirtschaftswege und „Fietzenpads“ waren die Hauptverkehrswege der Tour. Neben der Besichtigung der Höfe hatte man die Gelegenheit, sich bei „Koffie met Gebak“ oder beim „Pannekoekenstop“ zu stärken und zu erholen. Nicht umsonst waren bei der diesjährigen Fietzentour zahlreiche Wiederholungstäter dabei. „Die Tour steht als einer der ersten Termine im Kalender“, meint Helmut Heisterkamp und so kann er sich bereits jetzt den 28. Juli 2023 merken, wenn Kolping abermals zur Fietzentour nach Holland einlädt.

(Text: fjs | Fotos: Manfred Blesenkemper)


Treffen der Kolping-Senioren
am 1. Dienstag im Monat

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Nach langer coronabedingter Zwangspause durften sich jetzt wieder die Kolping-Senioren treffen – und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht, wie Werner Terwey berichtet. Es gab viel zu erzählen und so vergingen die gemeinsamen Stunden beim Klönen oder Kartenspiel wie im Fluge. Die Senioren treffen sich regelmäßig am 1. Dienstag eines Monats im Haus der Begnung nach der Gemeinschaftsmesse in der Pfarrkirche St. Pankratius. „Jeder ist willkommen und wir freuen uns über jeden Neuling“, so Terwey.

(Text und Foto: fjs)