Aktuelles

Besuch in Xanten

Xanten war das Ziel einer Tagesfahrt der örtlichen Kolpingsfamilie. Hierzu trafen sich 45 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, um einen Tag am Niederrhein zu verbringen. Der Termin war wettertechnisch nicht unbedingt gut gewählt. Die Eisheiligen machten temperaturmäßig ihrem Namen Ehre. Und so startete man bei einem kalten Wind in den Tag. In Xanten angekommen, wurden die Gescheraner bereits von drei Domführerinnen erwartet. Kurzweilig wussten diese vieles über den St. Viktor-Dom, dessen Anfänge aus dem Jahr 1263 stammen, zu berichten. Stolz ist man, dass der im Krieg völlig zerstörte Prachtbau in seiner alten Schönheit wiederaufgebaut werden konnte. Mit Feingefühl wurden die Besucher auf kleine aber wesentliche Details, sei es im Bau, in den Gemälden oder auch Schnitzarbeiten hin, die bei einem normalen Rundgang übersehen werden, hingewiesen. Nach einem Mittagessen, einem guten Kaffee und einem Stück Torte ging es weiter in den Wallfahrtsort Marienbaum. Der kleine Ort, nur wenige Kilometer von Xanten entfernt ist der zweitälteste Marien-Wallfahrtsort am Niederrhein, wie die Teilnehmer erfuhren. Der Küster hatte eigens für die Kolpinggruppe die Kirchentür geöffnet. Dem Marienmonat entsprechend wurde eine kleine Maiandacht unter dem Thema Frieden, Adolph Kolping und der Gottesmutter gefeiert. Es blieb genügend Zeit, um der verehrten „Maria, Zuflucht der Sünder“ persönliche Gedanken, Bitten oder Dank vorzutragen oder eine Kerze anzuzünden. Anfang der 1980er Jahre erhielt die Wallfahrtskirche ein Geläut mit sieben Glocken, das in der hiesigen Glockengießerei unter dem damaligen Glockengießer Hans Huesker gefertigt wurde. Stifter war die am Niederrhein beheimatete Familie Underberg. „Wir haben einen sehr schönen Tag verbringen dürfen“, hieß es abschließend. Und so traf man wohlbehalten am frühen Abend wieder in der Heimat ein.


Osterkerzen-Aktion 2026

Auf eine große Resonanz stieß die Kolpingjugend am Palmsonntag. Nach den Gottesdiensten boten sie Osterkerzen an. Diese waren zuvor in Handarbeit von den Jugendlichen künstlerisch gestaltet worden. Im Jahresverlauf gibt es sicherlich genügend Anlässe, die bereits gesegnete Kerze anzuzünden.


Erfolgreiche Altkleidersammlung 2026

Auf eine enorme Resonanz stieß die Altkleidersammlung der Kolpingsfamilie Gescher. Im Minutentakt seien die Autos auf dem Huesker-Parkplatz vorgefahren, so Jonas Koller. Neben den Altkleidern wurden auch Brillen und ausgediente Handys angenommen. Das Ergebnis der gemeinnützigen Sammlung steht noch nicht fest, doch kann man von einem sehr guten Spendenaufkommen sprechen. Zahlreiche Helfer der Kolpingjugend standen bereit, um die Spenden entgegenzunehmen.


Ehrungen in der Kolpingsfamilie Gescher

Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt einer Versammlung der Kolpingsfamilie. 40 Jahre dem Kolpingwerk angehören Willi Mauritz, Mechtild Paschert sowie Josef und Gisela Schlüter, 60 Jahre Hubert Lewerich, Josef Schüttert und Hubert Weghake und gar 65 Jahre Heinrich Voss, Willi Korff und Günter Ubbenhorst. Dieter Horstick, Lisa Rudde und Manni Blesenkemper überreichten den Jubilaren (teils in Abwesenheit) dazu die entsprechenden Urkunden sowie die Ehrennadeln.


Wallfahrt nach Eggerode

Mitte Oktober konnte der Kolping-Kreisverband Borken wieder die traditionelle Wallfahrt nach Eggerode durchführen. Dem Kreisvorsitzenden Wolfgang Kemper (Reken) stand die Freude ins Gesicht geschrieben, denn trotz des herrlichen Wetters, das zu allem anderen einlud als einer Wallfahrt, fanden sich zahlreiche Kolpingmitglieder aus dem Kreisgebiet in dem Wallfahrtsort ein. Teilweise waren diese mit dem Fahrrad angereist. Die Kreiswallfahrt gehört zum festen Bestandteil der Kolpingsfamilien. So fanden sich u.a. Kolpingmitglieder aus Borken, Vreden, Reken, Gescher, Stadtlohn oder Heek ein. Vorbereitet worden war die Wallfahrt vom Bezirksverband Borken. Für die Kolpinger aus Gescher und Vreden war es ein besonderer Besuch: sie trafen auf ihren ehemaligen Kaplan bzw. Pfarrer Christoph Backhaus. Vielen auch noch bekannt als Musiker in den Musikzügen mit dem Tenorhorn. Bevor Pastor Christoph Backhaus den Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Geburt feierte, lud Kemper die Kolpingschwestern und -brüder zum gemeinsamen Gebet des Kreuzweges ein. Warum gerade eine Wallfahrt in das Dorf Eggerode, stellte Kemper die Frage. Der Marienwallfahrtsort, seit 1338 urkundlich erwähnt, ist der einzige im Bezirksverband Borken, so Kemper. Er ist somit der zweitälteste in der Diözese Münster. In seiner Predigt ging Backhaus auf das Evangelium ein. Reichtum sei kein Skandal, so der Pfarrer, ein Skandal sei der enorm klaffende Unterschied zwischen arm und reich. Er unterstrich noch einmal die enormen demokratischen Freiheiten, die wir in unserem Land genießen dürfen. Während der anschließenden Messfeier segnete Pastor Backhaus die große Kolping-Wallfahrtskerze. In einer Prozession wurde diese nach dem Gottesdienst zur Wallfahrtskapelle getragen und vor dem Altarbild „Unserer lieben Frau vom Himmelreich“ aufgestellt. Währenddessen wurde von der großen Pilgerschar das Kolping-Grablied gesungen. Jeder hatte Gelegenheit, seine persönlichen Bitten, Dank oder Sorgen in einem stillen Gebet der Gottesmutter vorzutragen. Der Regionalvorsitzende erinnerte an das unerschütterliche Vertrauen in Gott und seine Mitmenschen des Gründers des weltumspannenden Kolpingwerkes des seligen Adolph Kolping, der seinen erlernten Schusterberuf aufgab, um schließlich Priester und Fürsprecher der Handwerker zu werden. Helfen will der Kolpingregionalverband auch in der heutigen Zeit, doch sind die Aufgaben andere. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Kolpingmitglieder im benachbarten Hotel Winter sehr schnell ins Gespräch und Gedankenaustausch.


Beitrag zur Baumpflanz-Challenge

Unter den Gescheraner Vereinen und Verbänden lief im Sommer eine Baum-Pflanz-Challenge. Dabei geht es darum, dass von diesen innerhalb von 72 Stunden jeweils ein Baum gepflanzt wird. Hierdurch soll ein kleiner Schritt für ein besseres Klima getan werden. Die Kolpingsfamilie beteiligte sich mit der Kolpingjugend an dieser Aktion und pflanzte einen Birnenbaum.